Fallstudie

Eine intelligente Lösung zur Verlängerung des IT-Lebenszyklus: Der Fall einer Versicherungsgesellschaft

In einem sich ständig verändernden Markt ist es nicht einfach, identische Hardware zu finden, um einen homogenen Gerätepark zu erhalten. CBA hat einer Versicherungsgesellschaft geholfen, dieses Problem zu lösen und gezeigt, wie wiederaufbereitete Hardware eine erfolgreiche Strategie für kritische IT-Infrastrukturen sein kann.

Foto: Predrag Nenadovic

Wiederaufbereite Notebooks, bereit zur Auslieferung an den Endkunden, welche CBA jederzeit global beschaffen kann. Zentral dabei ist das Modell, die vom Auftraggeber, genau vorgegebenen Spezifikationen, sowie das korrekte CH Keyboardlayout.

Foto: Predrag Nenadovic

Wenn Kontinuität zählt: Der Bedarf der Versicherung

Eine führende Versicherungsgesellschaft in der Schweiz stand vor einer technischen und logistischen Herausforderung: Sie benötigte 300 identische Notebooks, vom Model welches im Manged IT Umfeld des Unternehmens im Einsatz stand. Das spezifische Modell war jedoch auf dem Primärmarkt nicht mehr erhältlich, da End-Of-Life. Ein Umstieg auf neue Gerätegenerationen hätte hohe Kosten für Schulung, Softwarekompatibilität und IT-Verwaltung bedeutet

Das Management entschied sich deshalb für eine Brückenlösung, um die Nutzungsdauer der vorhandenen Geräte zu verlängern. Diese Entscheidung beruhte auf den Prinzipien der wirtschaftlichen Effizienz, ökologischen Nachhaltigkeit und internen IT-Strategien. An diesem Punkt kam CBA ins Spiel, mit ihrer Erfahrung im Bereich Ankauf von ausrangierter Hardware und dem Verkauf von wiederaufbereiteten Geräten.

CBAs Einsatz: Beschaffung

CBA machte sich auf die Suche nach genau den Notebook-Modellen, die im Unternehmen bereits im Einsatz waren. Die Herausforderung war nicht trivial: Es mussten exakt 300 Geräte desselben Modells, mit den identischen Spezifikationen, gefunden werden, in einem Zustand, der für den professionellen Einsatz geeignet ist.

Durch ein etabliertes Netzwerk von Wiederaufbereitungswerken und eine sorgfältige Auswahl konnte CBA die gewünschten Notebooks beschaffen. Wiederaufbereitungswerke spielen eine zentrale Rolle in der Kreislaufwirtschaft der IT-Branche. Sie sind darauf spezialisiert, gebrauchte oder ausgemusterte Geräte technisch und optisch so aufzubereiten, dass diese wieder dem Qualitätsstandard neuwertiger Hardware entsprechen. Der Prozess beginnt mit einer eingehenden technischen Prüfung und Diagnose jedes einzelnen Geräts. Dabei werden alle wesentlichen Komponenten, darunter Prozessor, Arbeitsspeicher, Massenspeicher, Bildschirm, Stecker, Netzteile und Akkus, getestet.

Defekte oder leistungsschwache Teile werden fachgerecht ersetzt oder auf den neusten Stand gebracht. Anschliessend erfolgt eine gründliche Innen- und Aussenreinigung, bei der Gehäuse, Tastatur und Anschlüsse von Staub, Gebrauchsspuren und Rückständen befreit werden. Nach der technischen Instandsetzung und Reinigung unterziehen die Werke jedes Gerät einem mehrstufigen Qualitätssicherungsprozess. Dieser umfasst Funktionstests, Belastungsprüfungen und optische Kontrollen, um sicherzustellen, dass die Geräte sowohl technisch einwandfrei als auch ästhetisch ansprechend sind. Erst nach erfolgreicher Abschlussprüfung werden die Geräte als wiederaufbereitete Produkte freigegeben.

Ein wesentlicher Vorteil von professionell aufbereiteter Hardware liegt in der verlängerten Garantiezeit. Während Hersteller von Neugeräten in der Regel eine Garantie von ein bis zwei Jahren gewähren, bieten viele zertifizierte Wiederaufbereitungswerke Garantiezeiten von bis zu vier Jahren. Dies unterstreicht die hohe Zuverlässigkeit und Qualität der aufbereiteten Geräte und schafft zusätzliches Vertrauen bei den Kundinnen und Kunden.

Im Rahmen des Projekts mit CBA liess das beauftragte Wiederaufbereitungswerk die Tastaturen der gelieferten Notebooks gemäss den Spezifikationen von CBA auf das Schweizer Tastaturlayout umgravieren. Damit wurden die Geräte vollständig an die Anforderungen der Versicherungsgesellschaft angepasst und konnten anschliessend betriebsbereit und geprüft ausgeliefert werden.

Operative und ökologische Vorteile: Eine doppelte Wirkung

Die gewählte Lösung brachte unmittelbare Vorteile. Die Versicherung konnte ein teures und aufwändiges Upgrade des gesamten Gerätepools vermeiden und den Betrieb ohne Unterbrechung fortsetzen, zur Zufriedenheit der IT-Abteilung und der Mitarbeitenden.

Gleichzeitig wurde durch das Projekt die Entstehung von Elektroschrott vermieden, da die vorhandene Infrastruktur dank Refurbishment weiterverwendet werden konnte. Dies stärkte das Nachhaltigkeitsengagement des Unternehmens und reduzierte seinen ökologischen Fussabdruck , ein Beispiel dafür, wie verantwortungsvolle IT-Verwaltung auch ökologisch sinnvoll sein kann.

Kontaktaufnahme

Hat Ihnen dieser Text gefallen? Möchten Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie das Expertenteam unter info@cba-zurich.ch, um eine individuelle Beratung zu erhalten. Oder geben Sie Ihre E-Mail oder Telefonnummer hier an, und wir melden uns bei Ihnen umgehend.

Kontakt